37. UDERSLEBENER WALDLAUF

Michael Schulze und Lothar Hörning im Ziel (Foto: Thomas Hoffmann)

Ein paar Verbesserungen tun immer gut. Bereits im Vorfeld des Waldlaufes hat Thomas Hoffmann als hauptverantwortlicher Organisator reichlich Informationen zu den Veränderungen bei der diesjähirgen Veranstaltung veröffentlicht. Die Wesentlichste war die Verlegung des Startes weg von der Straße und hinein in das Sportfeld des SSV 1923. Damit konnten mindestens 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Zum Einen blieb die Straße weitesgehend für den Verkehr frei und die Finisher wurden mehr in die Zuschauer im Innenbereich integriert. Es gab einige Bedenken, ob das eventuell den Endspurt der Biker zu stark ausbremst oder gar die Kurve ins Stadion zu gefährlich wäre. Beides war nicht der Fall. Kämpfe um die Plätze gab es wie eh und jeh und die Kurve wurde mit Strohballen entschärft. Diese wurden glücklicherweise von keinem der Biker genutzt. Die Uderslebener sind seit Jahren erfahrene Gastgeber zu unterschiedlichen Anlässen. Dadurch war die Verlegung des Parkplatzes ebenfalls geklärt. Eine alternative Wiese wurde hierfür zur Verfügung gestellt. Damit ist die Probe geglückt und wenn es zur Auswertung keine neueren Erkenntnisse gegen diese Neuerung gibt, wird es sicher in Zukunft dabei bleiben.

Hinsichtlich der Teilnehmerzahlen war ein geringer Zuwachs zu protokollieren. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich 17 Teilnehmer mehr gemeldet. Die Gesamtsumme betrug 150 Anmeldungen. Es gab nur einen Ausfall bei den Bikern und einen bei den Läufern. Hinzu kamen noch einige die nicht antraten.

Nach Zielschluss waren 134 Teilnehmer mehr oder weniger eingeschmoddert auf dem Sportplatz angekommen.

Das schlechte Wetter vor allem in der Nacht zuvor machte Verbesserungen auf den Laufstrecken unmöglich. Trotzdem waren alle Sieger nur wenig über den Vorjahreszeiten. Auf der Mountainbikedistanz unterbot Patrick Wolf vom Harz-Racing e.V. die 2012er Zeit von Thomas Bang aus Eisennach um 16 Sekunden. Die Fahrerstrecke konnte keine weiblichen Finisher verzeichnen. Auf allen Laufstrecken starteten ausreichend Frauen. Das ermöglichte bei der Siegerehrung vollbesetzte Treppchen. Während normalerweise die Männer alle Teilnehmerfelder anführen, war das diesmal auf der 2km-Strecke anders. Die ersten drei im Ziel waren Mädchen der weiblichen Jugend und Kinder. Das reicht noch nicht, denn bis Gesamtplatz 11 konnten nur 3 Jungen schneller laufen als die Mädchen.

Der SSV Udersleben sieht den Waldlauf nicht ausschließlich als Sportveranstaltung sondern auch als Familienfest. Das unterstrichen die neun Bambinis, die eine Runde um den Platz rannten und die laufaktiven Familien, u.a. Familie Reiber und Fierenz und das gemütliche Besammensein danach bei Erbsensuppe und Bockwurst.

Es gehört zur Organisation jedoch wesentlich mehr als nur möglichst viele Läufer zu mobilisieren. Die Unterstützung durch Vereine, Einrichtungen, Betriebe und Organisationen ist unerlässlich! Udersleben gelingt das.

Webseite des Veranstalters: http://www.uderslebener-waldlauf.de/