13. LAUF UM DIE RABENSWALDBURG

Wenn alles läuft wie am Schnürchen, dann kann es langweilig sein oder um so mehr Spaß machen und alle können sich auf die Sache konzentrieren. In diesem Fall war das die 13. Wiederholung des Laufes rund um die Rabenswaldburg. Über die letzten Jahre betrachtet hat sich allseits Stabilität breit gemacht. So waren in diesem Jahr wieder knapp 100 Teilnehmer mit gausscher Gleichverteilung am Start. Von den 46 Teilnehmern der kurzen Strecke über 3,8km kamen 43 ins Ziel. Auf der langen waren 53 gemeldet und 48 konnten finishen. Was allerdings deutlich vom Vorjahr abwich, war das prima Wetter. Diesmal kaum Wind und trocken, bescherte uns der letzte Winter zu dieser Zeit seinen ersten heftigen Auftritt. Trotzdem waren die Spitzenleistungen nur unwesentlich besser oder soger hinter den Vorjahresbestzeiten.

Start 3,8km-Strecke (Foto: Uwe Renz)

Das heißt aber nicht, dass sie schlecht waren! Die 3,8km-Strecke gehört zahlenmäßig gewöhnlich den Kindern und Jugendlichen. Hier gab es 18 Meldungen in diesen Altersklassen. Den Gesamtsieg der weiblichen Teilnehmer erzielte Maja Blümel vom AC Apolda. Sie startete in der U14 weiblich.Einige Resultate stechen soger besonders hervor. Scheinbar wächst da im Tal hinter den Bergen bei den Besenbindern ein kleines Laufass heran. Christopher Wolff, der von seinem Vater als Hase und Coach begleitet wurde und in der U8 (2006 geboren) startete, wurde in der Gesamtwertung im hinteren Mittelfeld platziert und siegte in seiner AK. Die Zeit für den knapp 4km langen Berglauf betrug für ihn 23:54 Minuten. Ein anderer Nachwuchsläufer machte bei seinem Ergebnis in diesem Jahr einen riesen Sprung nach vorn, und zwar auf der 11,8km-Strecke. Die Familie Fierenz aus Sonderhausen ist sowieso immer zahlreich am Start und dann konnte Alexander seine eigene Zeit um ca. 8:30 Minuten auf 50:09 Minuten verbessern. Adrian hat sich um 2 Minuten nach vorn gearbeitet. Der Papa hält die Stellung. Bedauerlich ist für die Jungs, dass in diesem Jahr insgesamt für sie der 4. Platz herauskam. Hält die Tendenz an, wird sich das möglicherweise schon bald ändern.

Bei den Langdistanz-Frauen hatte es die im besten Sinne "alte Häsin" Christiane Wehling am Jahresende drauf ankommen lassen. Am Start schon fast erste Reihe, war sie die schnellste Dame und konnte fast unter einer Stunde bleiben. Daran vorbei gelaufen zu sein, ist aber gar nicht schlimm. Immerhin war sie über 10 Minuten besser als letzens und schneller als die Vorjahressiegerin Kerstin Ritter. Wer wem einen ausgeben muss, könnte sich zum Vereinssilvesterlauf der Laufgruppe des SV Kyffhäuser entscheiden, dem beide entstammen.

Sport und vor allem Laufen macht Spaß! Den Beweis lieferten einige Teilnehmer, die neben Turnschuhen Weihnachtsmannmützen oder sogar Kostüme trugen, so wie Gerald Röricht. Er trat als Teufel an. Da die Lauffreude überwog, kochte er auf kleiner Flamme. Der Abschluss mit Siegerehrung und Präsenten fand wie immer bei Adventstimmung mit Plätzchen, Würstchen und Getränken im Sportlerheim des SV Rot-Weiss Wiehe statt.

Webseite des Veranstalters: http://www.sportverein-wiehe.de/